eine Stimme voller Leichtigkeit,filigran, klar & virtuos,
verzaubert & besticht:
in harmonischem Tiefgang;
in vokal-akrobatischer Finesse;
in brillianten Arrangements;
stimmig & farbig
01 With A Little Help From My Friends
02 Through The Sea
03 Summertime
04 Unfortunately The Truth
05 Memory
06 Chim Chim Cheree
07 Time After Time
08 One Note Samba
09 Wake Me Up Before You Go Go
10 Lady Is A Tramp
11 Anthropology
12 Route 66
13 You've Got A Friend
14 Longing For My Love / Wenn ich ein Vöglein wär
Rezension:
Eine Frau von Welt
Die Deutsche Martina Freytag glänzt mit beeindruckender Vokalartistik
Höchste Zeit, dass diese grandiose Sängerin auch bei und bekannter wird. Im "Who's Who International" steht Martina Freytag schon seit 2001. Anno 2000 gab sie in New Orleans Kostproben zum Besten und erhielt prompt einen Preis der International Association Of Jazz Educators. Hört man ihr CD-Debüt, dann wird auch klar, wieso sie bereits 1993 (mit 24) beim Bundeswettbewerb Gesang ins Finale kam. In vier Songs zeigt sie auf "Bestimmt" wie toll und virtuos eine Stimme solo klingen kann, ohne Timekeeper-Krücke und Rhythmus-Stütze. Den Drive bringt sie selbst mit - Bobby McFerrin lässt grüßen. Der eigentliche Clou ihres Schaffens aber: Die Diplompädagogin für Jazz- und Popgesang (und Ex-Stipendiatin am Berklee College in Boston) ersetzt glatt eine vier- bis fünstimmige Vokalgruppe. Nein, da singt wirklich keine mehrköpfige Crew, der Bass ist kein Mann, sondern Martina höchstselbst. Nach brillianten eigenen Arrangements schichtet sie Part für Part, mit und ohne Text, per Playback übereinander. So entstand ein faszinierender Ensemble-Sound als Poster für die mal oben, mal mittendrin platzierte Melodie. Dafür sind Rock/Pop-Hits ("Route 66", "With A Little Help From My Friends") ebenso geeignet wie Jazz-Classics ("Summertime", "Anthropology" mit Zungenbrecher-Artistik), Latino-Gassenhauer ("One Note Samba") oder Balladen ("Longing For My Love", "Memory"). Diese Entertainerin benötigte keinen großen Probevorlauf: zwei, drei Studio-Takes und Stück ein war im Kasten. Das Ergebnis: sensationell.Peter Steder



